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Requiem für Verschwundene

19 September - 22 November

Eine Hörinstallation für einsam und unbemerkt Verstorbene und für diejenigen, die zukünftig einsam und unbemerkt sterben werden

von Gesche Piening, mit einer Komposition von Mathis Nitschke (u.a.)

 

Die Installation ist einzeln besuchbar und findet ganztags unter freiem Himmel neben der St. Lukaskirche (Mariannenplatz, 80538 München) statt.
Eintritt frei.

  • sechs Hörstationen unter freiem Himmel neben der St. Lukaskirche in München
  • sechs Biographien von einsam und unbemerkt verstorbenen Münchner*innen
  • sechs Requien für einsam und unbemerkt Verstorbene
  • sechs Abschiede von Unbekannten
  • nur 1 Besucher*in pro Hörstation
  • täglich ganztags geöffnet
  • Dauer ca. 70 Min.

 

Jährlich werden in München über 600 Menschen von Amts wegen bestattet. Tendenz kontinuierlich leicht steigend. »Von Amts wegen« wird eine Bestattung dann durchgeführt, wenn keiner der bestattungspflichtigen Angehörigen bereit ist, die Totenfürsorge zu übernehmen. Oder es keine bestattungspflichtigen Angehörigen mehr gibt. Oder diese nicht ausfindig gemacht werden können. Die Hörinstallation »Requiem für Verschwundene« möchte diesen einsam und unbemerkt verstorbenen Münchnerinnen und Münchnern gedenken. Dafür wurden stellvertretend für alle von Amts wegen Bestatteten sechs Biographien ausgewählt, für die Totenrequien komponiert wurden. Diese Totenrequien stehen im Mittelpunkt der Hörinstallation »Requiem für Verschwundene«, die ursprünglich als Theaterpremiere im HochX geplant war. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wurde das Theaterprojekt in eine Hörinstallation unter freiem Himmel umgewandelt wurde.

 

Konzept und Regie: Gesche Piening
Konzeptionelle Mitarbeit und Dramaturgie: Katja Huber

Komposition: Moritz Eggert, Maria Hafner, Mathis Nitschke, Wolfgang Petters, Manuela Rzytki, Asmir Šabic
Musiker*innen: Zoro Babel, Farandole-Quartett, Mathias Götz, Maria Hafner,
Claudia Kaiser, Martin Lickleder, Mathis Nitschke, Wolfgang Petters, Peter Pichler, Manuela Rzytki, Asmir Šabić
Sprecher*innen: Maria Hafner, Andreas Neumann
Installation: Jan Ott
Sprachaufnahmen: Manuela Rzytki
Mastering: Zoro Babel
Graphik und Design: Jeannette Kummer
Produktion: Ulrich Zentner
PR & Öffentlichkeitsarbeit: Kathrin Schäfer KulturPR

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
In Zusammenarbeit mit dem Kunstausschuss St. Lukas.
Mit freundlicher Unterstützung durch das HochX Theater und Live Art

Details

Beginn:
19 September
Ende:
22 November
Veranstaltungskategorien:
,
Website:
http://www.geschepiening.de/theaterprojekte/