Sounddesigner, Komponist, Regisseur
Kategorie:

Bühnenmusik

Gegen den Hass

»Manchmal frage ich mich, wie sie das können: so zu hassen. Wie sie sich so sicher sein können. Denn das müssen die Hassenden sein: sicher. Sonst würden sie nicht so sprechen, so verletzen, so morden. Sie müssen sich sicher sein. Ohne jeden Zweifel. Am Hass zweifelnd lässt sich nicht hassen.« Anhand von konkreten Vorfällen untersucht Emcke institutionellen Rassismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Missachtung und plädiert schließlich für eine heterogene Gesellschaft und den Humanismus.

Rückkehr nach Reims

Didier Eribons gleichnamiges Buch erschien 2016 in deutscher Sprache und wurde in kürzester Zeit zum Bestseller. Die dadurch angestoßene Debatte über die gesellschaftlich »Abgehängten«, die zum rechten Lager überlaufen, wird weiterhin rege geführt. In der Theaterfassung von Regisseur Thomas Jonigk bringen wir Eribons hybride Erzählung zwischen soziologischer Studie, emotional-biografischer Erzählung eines im homophoben Umfeld aufwachsenden Jungen und reiner Poesie ab 18.1.19 auf die Bühne des Schauspiels Köln.

Romeo & Julia

Mal wieder "Romeo & Julia". Same same but different. Im Pflegeheim singt der "Vergissmeinnicht-Chor" gegen das Vergessen an. Inszenierung von Luk Perceval am Bolshoi Drama Theater St. Petersburg.

Rosa oder Die barmherzige Erde

In diesem "Another kind of Romeo & Juliet", wie Regisseur Luk Perceval seinen Abend auch nennt, schlüpft Tobias Moretti in die Rolle des ordnungsliebenden, akribischen Bibliothekars Désiré, der aus Verdruß über sein Leben beschliesst, noch vor seinem 74. Geburtstag dement zu werden. Seine letzten Lebensjahre möchte er in Ruhe verbringen: in einem Pflegeheim. Dort sieht er Rosa wieder, die große, unerfüllte Liebe seiner Jugend, die „Julia“, die er nie vergessen konnte.

Ansichten eines Clowns

Die Beziehung Hans Schniers zu seiner Freundin Marie ist Vergangenheit. Doch er kann sie nicht loslassen. Immer und immer wieder wird er von alptraumhaften Bildern und Figuren seines früheren Lebens heimgesucht. Es wütet in ihm und er wütet mit. Aus der inneren Emigration heraus verteidigt er seine Wertmaßstäbe gegen die bundesdeutsche Restaurationsgesellschaft. Inszenierung von Thomas Jonigk am Schauspiel Köln.

Ab jetzt

Abgeschottet von der Welt arbeitet der Komponist Jerome besessen an einem Monumentalwerk über die Liebe. Dafür sampelt er Alltagsgeräusche und Sprachfetzen, die er ununterbrochen aufzeichnet. Inszenierung der Komödie von Alain Ayckbourn von Ulrike Arnold am Staatstheater Wiesbaden.

Heinrich tanzt 2016

Initiiert vom Bayerischen Staatsballet, arbeiten seit 2012 regelmäßig mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe mit Tänzern, Musikern und Choreographen zusammen. Dabei erforschen sie Ausdrucksmöglichkeiten mit Körper, Geist und in der Bewegung und entwickeln eine gemeinsame Abschluss-Choreographie.

Weiter träumen

Eine Komödie von Thomas Jonigk über unerfüllte Wünsche, Sehnsüchte, Hoffnungen und verpasste Chancen. Und über die Liebe, die die einzige Möglichkeit bleibt. Inszenierung von Christof Loy am Schauspielhaus Zürich.

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