3. März 2021

Akustik des Anthropozän

Wir leben im Zeitalter des Anthropozän. Die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Maschine zerfließen auch in den Sphären des Sounds. Diese Verschiebungen machen Künstlerinnen und Künstler zum Gegenstand und nutzen sie für ihre kompositorischen Methoden.

Stefanie Metzger interviewte mich für ihre Sendung auf BR Klassik zu MAYA und Lure, hier ein Ausschnitt:

19. Dezember 2020

The ninth wave – Ode to nature

Heute habe ich mein Debut als Geräuschkünstler gegeben. „The ninth wave – Ode to nature“ ist eine Symphonie aus märchenhaften Klängen, Geräuschen, Musik und Filmgedichten über die Schönheit der Natur und die Tragödie der Menschheit. Adaptierte Beethovensche Musik füllt den Raum, Geräusche rufen Erinnerungen hervor, phantasieanregende Bilder erscheinen auf dem Körper einer weiblichen Skulptur, die zum Leben erwacht und neun Allegorien durchlebt [Schöpfung, Endlichkeit, Schönheit, Verlorenheit, Flucht, Suche, Ohnmacht, Hass, Verlassenheit].

https://youtu.be/GqP4wuaI3FQ?t=1766

Written and directed by Stefan Winter Composition by Fumio Yasuda after Ludwig van Beethoven Conductor: Aarón Zapico Piano for four Hands: Ferhan & Ferzan Önder Violas: Kelvin Hawthorne & Klaus-Peter Werani Clarinet: Joachim Badenhorst Bass Clarinet: Gareth Davis Sound and Noise: Mathis Nitschke & Stefan Winter Dance, Choreography in the Film Installation: Aki Tsujita Production: Mariko Takahashi for Neue Klangkunst gGmbH

18. November 2020

Ein Anruf des Crescendo Magazins

Das crescendo Magazin hat mich angerufen. Da nimmt man doch gerne den Hörer ab. Wir sprachen über die Inside MPhil App der Münchner Philharmoniker. Info: www.insidemphil.de

6. November 2020

Lure – eine musik-theatrale Erforschung von KI (Open Studio, 13.11.2020)

Drawing: Katharina Dobner

Im Dialog mit einer lernenden Maschine: eine Erforschung von Musik, interaktivem Theater und Live-Performance durch künstliche Intelligenz

 

Info hier: https://mlure.art/lure-open-studio/

23. Juli 2020

Walkthrough Videos für Vergehen & Inside MPhil

Endlich habe ich Gelegenheit gehabt, Walkthrough Videos der Smartphone Experiences „Vergehen“ und „Inside MPhil – St. Nicolai“ zu erstellen. So können Leute, die keine Möglichkeit haben, die Experiences in München zu erleben,, sich einen Eindruck verschaffen.

Diese Videos dienen archivarischen Dokumentationszwecken. Der Ton wurde direkt (live) vom Smartphone aufgenommen.
Leider funktionierte das GPS-System an diesem Tag sehr schwach, die Reaktionen auf Positionsänderungen waren sehr langsam. Auch waren die GPS-Koordinaten insgesamt verschoben. Normalerweise befinden sich bei Inside MPhil die Holzblasinstrumente im Gebüsch.

 

11. Juni 2020

Machine Learning for Musicians and Artists

Das erste Mal, dass ich tatsächlich einen Online-Kurs abgeschlossen habe.

„Maschinelles Lernen für Musiker und Künstler“ ist ein Kurs auf Kadenze.com, der von Dr. Rebecca Fiebrink geleitet wird. Er erwies sich als lehrreich und inspirierend und half effektiv bei der Kommunikation mit Fachleuten aus der Praxis. Der Kurs ist eine gute Einführung, wenn Sie neu auf dem Gebiet sind und sich dafür interessieren, wie einfachere ML-Algorithmen mit Musik und Performance-Kunst in Verbindung gebracht werden können.

Mein Kursbericht hier: https://mlure.art/course-review-machine-learning-for-musicians-and-artists/

 

23. Mai 2020

MLure.art

MLure.art ist ein neuer zentraler Blog, der sich mit künstlerischen Forschungsprojekten zum maschinellen Lernen (= Künstliche Intelligenz) in Theater und Musik befasst. Die meisten der Projekte sind von mir initiiert.

An diesen Forschungsprojekten sind Elsa Büsing, Klasien van de Zandschulp, Luciano Pinna, Mathis Nitschke, Patrick van der Smagt, Djalel Benbouzid und Boton Cseke beteiligt.

Die Forschung wird durch den niederländischen Stimuleringsfonds, dem deutschen Fonds Darstellende Künste und das Volkswagen Group Basic Machine Learning Research Lab ARGMAX finanziert und unterstützt.

Zeichnung von Katharina Dobner

24. April 2020

FLOW by Vllrich

In diesem Video spielt eine weiterentwickelte Version des audiovisuellen Echtzeit-Kunstwerks „Flow“ mit dem Stück „Ida Lupino“, komponiert von Carla Bley, gespielt vom Pianisten Paul Bley, das 1973 auf dem ECM-Album „Open, to love“ veröffentlicht wurde – eine der einflussreichsten Aufnahmen in der Geschichte des Jazzpianos.

„Flow“ von Lars Ullrich und Mathis Nitschke wurde ursprünglich von Hyundai Card für ihre Ausstellung 2019 im Storage in Seoul, Korea, anlässlich des 50. Geburtstages des berühmten Musiklabels ECM Records in Auftrag gegeben. „Flow“ lässt den Besucher das musikalische Denken des Labels erleben. Ständige Bewegung in Raum und Zeit und horizontale musikalische Entwicklung: Das sind die Kernattribute, denen ECM-Gründer und Produzent Manfred Eicher sein Lebenswerk gewidmet hat.

„Flow“ nimmt die Farben des Albumcovers, um seine Formen zu gestalten. Live Particle-Systeme erzeugen einen kontinuierlichen Strom von 3D-Objekten in verschiedenen Formen. Die Wahl der Formen, ihr Impuls, ihre Verteilung und ihre Bewegungsgeschwindigkeit werden auf der Basis einer physikalischen 3D-Engine ausgewählt, deren Parameter automatisch auf die aktuell gespielte Musik abgestimmt werden. Durch die Schaffung einer abstrakten Landschaft aus der Musik kann der Besucher die fließende Dynamik der Musik erkunden und Teil ihres organischen Verhaltens werden: Der Zuhörer wird buchstäblich in die Musik hineingezogen.

https://www.vllrich.de

14. April 2020

Mischung Konzertfilm Duo2KW

Ich übernahm die Mischung für dieses Konzertvideo mit sehr außergewöhnlicher Musik.

DUO2KW mit Klaus-Peter Werani, Viola, und Kai Wangler, Akkordeon, haben ihr coronabedingt abgesagtes Konzert im schwere reiter für den Online-Stream produziert und wenden sich im Stream mit den Komponisten direkt an das Publikum. Zu hören und zu sehen sind Kompositionen von Morton Feldman, Sidney Corbett, Harald Lillmeyer, Stefan Prins und Philipp Mayer (UA). Dabei wird ein Bogen von der „New York School“ (Morton Feldman) bis zum aktuellen Komponieren mit verschiedenen Formen von Elektronik und Zuspielung (Prins und Mayer) geschlagen.

DUO2KW: Klaus-Peter Werani – Viola, Kai Wangler – Akkordeon

Sound Performer und Multitrack Recordist: Zoro Babel, Film: Felix Hentschel

+ + + PROGRAMM + + + 00:00 Begrüßung 01:47 Morton Feldman (1926-1987) The Viola in My Life 3 for viola and piano (1970) 08:49 Grußwort Sidney Corbett 11:58 Sidney Corbett (*1960) Knochentänze (2008) für Viola und Akkordeon 27:54 Grußwort Harald Lillmeyer 29:33 Harald Lillmeyer (*1959) balanced relation für viola und akkordeon (2017/2020) für klaus-peter werani und kai wangler 36:12 Grußwort Stefan Prins 40:40 Stefan Prins (*1979) EROSIE ( MEMORY SPACE # 1 ) for viola & bayan (or accordion) (2005) 58:38 Grußwort Philipp Christoph Mayer 01:01:48 Philipp Christoph Mayer (*1995) Tat – ort für Bratsche und Akkordeon + Zuspielungen (2019) Kai und Klaus-Peter (DUO2KW) gewidmet Kompositionsauftrag des DUO2KW, finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung 01:19:56 Abspann

Gefördert vom Kulturreferat der LH München, dem deutschen Musikfonds, der Ernst von Siemens Musikstiftung und dem Verein Klangbrücke e.V. © 2020

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