Sounddesigner, Komponist, Regisseur
Kategorie:

Interaktiv

ANON – The Game: Escape the murder

ANON: Escape the Murder ist ein First-Person-Adventure-Spiel, das auf der Erzählwelt von ANON basiert, dem Film des von der Kritik gefeierten und preisgekrönten Regisseurs Andrew Niccol (bekannt für Gattaca, In Time). Das mobile Action-Adventure verbindet die spannende Story-Welt des Films mit modernster mobiler Technologie zu einem höchst immersiven Spielerlebnis.

MAYA – Augmented Reality App

Die klassische Theatersituation haben wir mit der MAYA Augmented Reality App zugunsten einer installativen, Rave-artigen Situation verändert. Lebendig und präsent war als Akteur nur die Maya verkörpernde Mezzosopranistin Martina Koppelstetter. Die digitale Welt, aus der sie kam, wurde per Smartphone und AR sichtbar. Durchs eigene Smartphone diese Welt erfahrend, wandelte der Zuschauer durch die Ruine und wurde durch seine Präsenz zum Konterpart, Mayas Einsamkeit verstärkend: Die Zuschauer verwandelte sich in eine durchs Smartphone gaffende Menge, gegen die MAYA ansingen musste.

Vergehen VR Trailer

VERGEHEN ist für einen ganz bestimmten Weg an der Münchner Isar konzipiert und funktioniert auch nur dort vor Ort. Der VERGEHEN VR Trailer ermöglicht es nun, sich an diesen Ort virtuell per VR Brille zu begeben, auch wenn man sich physisch nicht dorthin begeben kann.

Die singende Kamera von Mendel Hardeman

Die singende Kamera von Mendel Hardeman war ein Experiment, wie man mit einer Videokamera Sound erzeugen kann: ein bildbasierter Soundsynthesizer. Als Soundprogrammierer half ich ihm bei der Realisation, indem ich die Videoausgabe seiner Kameras nahm, sie in Soundquellen in meinem Kyma-System übersetzte und sie durch matrizierte Kreuzmodulationen und Verzerrungen verarbeitete. Dies ist keine Interpretation der Visuals, sondern das direkte Hören des Videosignals als Ton.

„Resident Evil“ – Kyma als Monstervocoder

Supervising Sound Editor Nigel Holland bat mich, mit Kyma-Soundprocessing den Klang des Licker-Monsters aus Paul Andersons Film „Resident Evil“ mitzugestalten. Als Grundlage nahm Nigel einen englischen Stimmkünstler auf, Pete, der zunächst zwei Liter Vollmilch trank, um dann monstergerecht in ein Arrangement aus Eimern und Rohren zu röhren. Wir entwickelten einen Dual-MonoVocoder mit zwei Mal 50 Bändern, der am Input mit verschiedenen Loops aus Tierlauten und anderen schrägen Tönen gefüttert wurde.