Sounddesigner, Komponist, Regisseur

Wenn wir einander ausreichend gequält haben

Eine Frau und ein Mann. Hat er sie entführt? Hält er sie gegen ihren Willen fest? Oder ist es ein Spiel? Und wenn ja: Wer von beiden wird es gewinnen? Der britische Dramatiker Martin Crimp hat zwölf Variationen einer Begegnung geschrieben, bei der sich die Grenze von Macht und Ohnmacht beständig verschiebt. Musik und Sounddesign für die Inszenierung von Thomas Jonigk am Schauspiel Köln.

Hopium Machina Vision

Für dieses wasserstoffbetriebene High-End-Fahrzeug entwickelte ich ein informationsgesteuertes Soundkonzept für die Benutzeroberfläche und eine immersive Soundinstallation für den Messestand auf der Pariser Mondial d'Auto 2022, wo die Enthüllung dieses innovativen Fahrzeugs für großes Aufsehen sorgte.

Lure – eine musik-theatrale Erforschung von KI

Lure ist ein künstlerisches Forschungsprojekt, das sich mit maschinellem Lernen in Theater und Musik beschäftigt. Wir haben verschiedene Techniken des maschinellen Lernens in Kombination mit Musikinstrumenten, Stimme und Erzählung erforscht. Die künstlerische Forschung überträgt Fragen zu den Themen Mensch-Maschine-Interaktion und künstliche Intelligenz auf die Bereiche Theater und Musik.

4 leise Stücke für Akkordeon in reiner Stimmung

Die reine Stimmung unterscheidet sich von der üblichen gleichschwebenden Stimmung deutlich in ihrem Klang aber auch in ihrer Praktikabilität. Eine Terz C-E klingt auf diesem Akkordeon schwebungsfrei und klar, während z.B. die Terz B-D total schief und krumm klingt. Das bietet nicht nur die Möglichkeit, besonders reine Klänge zu spielen, sondern auch, auf eine besonders charmante Weise, wunderbar schillernd "falsch" zu spielen. Dieses "falsch klingen" ist eben nicht das Resultat eines zufällig verstimmten Akkordeons, sondern ist auf eine hörbar bewusste und konkrete Weise bestimmt.

Small Places

Im Rahmen der RE:ECM-Ausstellung im Storage by Hyundai Card in Seoul, Korea, spielt meine Klanginstallation "Small Places" den gesamten bisher von ECM Records produzierten Musikkatalog ab. Sie ist inspiriert vom Tischtennisspiel, das als Metapher für viele Aspekte der Musikproduktion gesehen werden kann: die Interaktion zwischen Produzent und Musiker(n), das Geben und Nehmen zwischen den Musikern selbst, aber auch das aktive Wechselspiel zwischen dem Hörer und der Musik.

Flow

In Zusammenarbeit mit dem Digitalkünstler Lars Ullrich entstand die Arbeit "Flow", die die Besucher die Bewegung innerhalb der Musik visuell erleben lässt. Durch die Schaffung einer abstrakten Landschaft aus der Musik können die Besucher die fließende Dynamik der Musik erforschen und Teil ihres organischen Verhaltens werden. "Flow" ist Teil der RE:ECM-Ausstellung bei Storage by Hyundai Card, Seoul, 2019.

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Experimenta Explorer App

Für den "experimenta explorer", eine VR/AR-App für Deutschlands größtes Wissenschaftszentrum in Heilbronn, die experimenta, habe ich Ton und Musik erstellt. Die App funktioniert zweifach - als virtueller Spaziergang durch das neu errichtete Gebäude und als eigenständiges Spiel. Im Spielmodus können die Spieler mehr über ausgewählte Exponate erfahren, während sie einen Roboter aus gefundenen/gewonnenen Teilen zusammenbauen. Mit ihrem Roboter können sie mehrere Ebenen durchspielen - alles in erweiterter Realität.

Inside MPhil – St. Nikolai

Mit der kostenlosen App "INSIDE MPHIL — St. Nikolai" erleben Sie die Münchner Philharmoniker virtuell auf der Wiese hinter der Kapelle St. Nikolai nahe des Münchner Gasteigs so, als wären die Musiker dort aufgestellt. Mit dem GPS-verbundenen Smartphone und einem Kopfhörer können Sie klanglich in das Orchester hineingehen und dabei die Instrumente so hören, wie die Musiker sich selbst und ihre Kollegen hören. Möglich macht das die raffinierte Smartphone-App.

Rückkehr nach Reims

Didier Eribons gleichnamiges Buch erschien 2016 in deutscher Sprache und wurde in kürzester Zeit zum Bestseller. Die dadurch angestoßene Debatte über die gesellschaftlich »Abgehängten«, die zum rechten Lager überlaufen, wird weiterhin rege geführt. In der Theaterfassung von Regisseur Thomas Jonigk bringen wir Eribons hybride Erzählung zwischen soziologischer Studie, emotional-biografischer Erzählung eines im homophoben Umfeld aufwachsenden Jungen und reiner Poesie ab 18.1.19 auf die Bühne des Schauspiels Köln.