JETZT

Die Oper JETZT unternimmt den Versuch, Ideengeschichte auf poetologische Art und Weise zu erzählen. Der Mensch ist in seiner Beziehung zur Natur und sozialen Umgebung stetem Wandel ausgesetzt. Durch immer neue Beschreibungen von sich selbst und seiner Umwelt wird er sich dieses Wandels bewusst und erneuert sich. Er findet auch immer wieder eine neue Sprache dafür. Dieser Wandel der Sprache im Laufe der Menschheitsgeschichte ist das Thema der Oper. Sieben Epochen wurden dafür ausgewählt, die durch kurze Szenen über den Tod verbunden sind.

JETZT

Oper von Mathis Nitschke und Jonas Lüscher
Uraufführung 30.11.2012, Opera Berlioz – Le Corum
Auftrag der Opéra National de Montpellier Languedoc-Roussillion, Intendant Jean-Paul Scarpitta

mit: Susan Narucki, Sarah Wolfson, Martina Koppelstetter, Gilles Ragon, Marco Di Sapia
Carl Christian Bettendorf: Musikalische Leitung
Urs Schönebaum: Regie, Bühne und Licht
Yashi Tabassomi: Kostüme
Marie-Ève Signeyrole: Regieassistenz
Noelle Geny: Chorleitung
Arno Waschk: Korrepetition und Dirigierassistenz

Brice Soniano: Kontrabass
Mathis Mayr: Cello
Santiago Cimadevilla: Bandoneon
Mathis Nitschke: Klangregie
Chœurs de l’Opéra national Montpellier Languedoc-Roussillon
Orchestre national Montpellier Languedoc-Roussillon

„Da sieht man den Polarforscher Nansen als Mixtur von Astronaut und Robinson, Nonnen und Ärzte schichten Quader zu Mauern. Hinzu kommen seriell mechanisierte Musical-Gesten und Model-Eleganz-Stereotypen. Das alles ist synkretistisch buntscheckig, vermeidet allzu Eindeutiges. Sympathischer als angestrengte Sinnhuberei ist dies allemal.“ (Gerhard R. Koch in: neue musikzeitung, 2/2013)

Die komplette Kritik von Gerhard R. Koch in der NMZ:
http://www.nmz.de/node/83971

Über das Komponieren von Jetzt:
http://mathis-nitschke.com/blog/ueber-das-komponieren-von-jetzt/

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2014 fand die Uraufführung meiner zweiten Oper statt, ebenfalls an der Nationaloper Montpellier: HAPPY HAPPY >>
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