Sounddesigner, Komponist, Regisseur
Search
Kategorie:

Blog

Kassandra

Kassandra, Tochter des Priamos und Seherin, blickt nach dem Fall Trojas – im Angesicht ihres eigenen Todes – auf ihr Leben zurück. In Bielefeld entstand aus dem Roman von Christa Wolf ein spartenübergreifendes Musiktheater zwischen Schauspiel und Orchester – als kollaborativer Kompositionsprozess.

Die Erzählung von der Originalität

Originalität ist einer jener Begriffe, die selbstverständlich wirken, bis man versucht, ihn zu definieren. Kaum ein Begriff wird in der Kunst selbstsicherer verwendet – und kaum einer bricht bei näherer Betrachtung schneller in sich zusammen. Von Künstler:innen wird erwartet, originell zu sein. Werke werden für ihre Originalität geschätzt. Rechtlicher Schutz hängt an ihr. Und doch weiß jede Person, die Kunst ernsthaft studiert oder praktiziert hat, wie fragil diese Idee ist.

Don Giovanni

Was macht ein Sounddesigner bei Mozart? Bei Don Giovanni in Aix entstand in der Zusammenarbeit mit Sir Simon Rattle und Robert Icke ein ungewöhnlicher Probenprozess – und die Erkenntnis: Eine Idee reicht nicht. Man muss sie durch alle Widerstände hindurch tragen.

CORPUS

Das von mir initiierte Projekt CORPUS stellt die Künstler*innen ins Zentrum der KI-Entwicklung: Musikalische Werke werden bewusst für das Training von KI bereitgestellt: legal, fair vergütet und ethisch verantwortungsvoll. Statt Angst vor Technologie geht es um neue künstlerische Möglichkeiten; und kontrollierbarere KI. CORPUS will zeigen, wie KI zum Partner werden kann – nicht zur Bedrohung.

Was ist eigentlich Oper?

Reflektion über meine künstlerische Forschung über das Wesen der Oper in den Jahren 2010-2016, im Rahmen der Ringvorlesung des Forschungsinstituts für Musiktheater (fimt) der Universität Bayreuth: "Oper und Co. für die Zukunft?" - Musiktheater zwischen Institution, Digitalität und künstlerischer Forschung. Darin diskutierte Opern: Jetzt, Happy Happy, Viola und Vergehen.

4 leise Stücke für Akkordeon in reiner Stimmung

Die reine Stimmung unterscheidet sich von der üblichen gleichschwebenden Stimmung deutlich in ihrem Klang aber auch in ihrer Praktikabilität. Eine Terz C-E klingt auf diesem Akkordeon schwebungsfrei und klar, während z.B. die Terz B-D total schief und krumm klingt. Das bietet nicht nur die Möglichkeit, besonders reine Klänge zu spielen, sondern auch, auf eine besonders charmante Weise, wunderbar schillernd "falsch" zu spielen. Dieses "falsch klingen" ist eben nicht das Resultat eines zufällig verstimmten Akkordeons, sondern ist auf eine hörbar bewusste und konkrete Weise bestimmt.

MLure.art

Die meisten meiner aktuellen Blogging-Aktivitäten finden derzeit hier statt: https://MLure.art ist ein neuer zentraler Blog, der sich mit künstlerischen Forschungsprojekten zum maschinellen Lernen (= Künstliche Intelligenz) in Theater und Musik befasst.