Bühnenmusikxt
Romeo & Julia
Mal wieder "Romeo & Julia". Same same but different. Im Pflegeheim singt der "Vergissmeinnicht-Chor" gegen das Vergessen an. Inszenierung von Luk Perceval am Bolshoi Drama Theater St. Petersburg.
Mal wieder "Romeo & Julia". Same same but different. Im Pflegeheim singt der "Vergissmeinnicht-Chor" gegen das Vergessen an. Inszenierung von Luk Perceval am Bolshoi Drama Theater St. Petersburg.
In diesem "Another kind of Romeo & Juliet", wie Regisseur Luk Perceval seinen Abend auch nennt, schlüpft Tobias Moretti in die Rolle des ordnungsliebenden, akribischen Bibliothekars Désiré, der aus Verdruß über sein Leben beschliesst, noch vor seinem 74. Geburtstag dement zu werden. Seine letzten Lebensjahre möchte er in Ruhe verbringen: in einem Pflegeheim. Dort sieht er Rosa wieder, die große, unerfüllte Liebe seiner Jugend, die „Julia“, die er nie vergessen konnte.
Die Beziehung Hans Schniers zu seiner Freundin Marie ist Vergangenheit. Doch er kann sie nicht loslassen. Immer und immer wieder wird er von alptraumhaften Bildern und Figuren seines früheren Lebens heimgesucht. Es wütet in ihm und er wütet mit. Aus der inneren Emigration heraus verteidigt er seine Wertmaßstäbe gegen die bundesdeutsche Restaurationsgesellschaft. Inszenierung von Thomas Jonigk am Schauspiel Köln.
Abgeschottet von der Welt arbeitet der Komponist Jerome besessen an einem Monumentalwerk über die Liebe. Dafür sampelt er Alltagsgeräusche und Sprachfetzen, die er ununterbrochen aufzeichnet. Inszenierung der Komödie von Alain Ayckbourn von Ulrike Arnold am Staatstheater Wiesbaden.
Initiiert vom Bayerischen Staatsballet, arbeiten seit 2012 regelmäßig mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe mit Tänzern, Musikern und Choreographen zusammen. Dabei erforschen sie Ausdrucksmöglichkeiten mit Körper, Geist und in der Bewegung und entwickeln eine gemeinsame Abschluss-Choreographie.
Eine Komödie von Thomas Jonigk über unerfüllte Wünsche, Sehnsüchte, Hoffnungen und verpasste Chancen. Und über die Liebe, die die einzige Möglichkeit bleibt. Inszenierung von Christof Loy am Schauspielhaus Zürich.
Ein choreographisches Projekt des Bayerischen Staatsballetts mit der 8. Jahrgangsstufe des Städtischen St. Anna Gymnasiums
Für diese Inszenierung von Christiane Pohle am Thalia Theater Hamburg konzipierte ich eine Installation aus vier Kurzwellensendern, die von mehreren auf der Bühne verteilten Radios empfangen werden konnten.
Uraufführung von Anne Lepper in der Regie von Jessica Glause am 29. Mai 2010 im Neuen Haus der Münchner Kammerspiele
von Maxim Gorki in der Regie von Karin Henkel an den Münchner Kammerspielen