Sounddesigner, Komponist, Regisseur
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Isolde

Die Fußgängerzone vor der Kunsthalle München: Dort taucht eine Obdachlose auf, inmitten lustvoll shoppender, gut gekleideter Menschen. In der Hoffnungslosigkeit ihrer Existenz verklärt sie alles Gewöhnliche zu Kunst. Geräusche aus ihrer Erinnerung fügen sich ein in eine Orchestrierung des urbanen Klangraums. Alles, was sie hört, wird zu einem weltumfassenden Gesang, in dem sie wie Wagners Isolde Erlösung durch Tod und Wiederauferstehung in der Liebe findet.

INSIDE MPHIL – FAQ zur App

"Inside MPhil - St. Nikolai" platziert die Münchner Philharmoniker virtuell auf die Wiese neben der Kirche St. Nikolai. Sie können die Orchestermusiker erleben, als wären sie tatsächlich dort aufgestellt. Mit der GPS-gesteuerten App für Android und iOS Smartphones und einem Kopfhörer können Sie klanglich in das Orchester hineingehen und dabei die Instrumente so hören, als würden Sie unmittelbar neben ihnen stehen.

Musiktheater und Digitalität

Der mit der Digitalisierung verbundene Wandel von Linearität zu Nicht-Linearität geht einher mit einer Veränderung des Empfindens von Kunst und Kultur. Wir haben jetzt die Chance, unsere Co-Existenz mit den Algorithmen zu gestalten, nicht nur gesellschaftlich und politisch, sondern insbesondere auch künstlerisch.

Romeo & Julia

Mal wieder "Romeo & Julia". Same same but different. Im Pflegeheim singt der "Vergissmeinnicht-Chor" gegen das Vergessen an. Inszenierung von Luk Perceval am Bolshoi Drama Theater St. Petersburg.

Rosa oder Die barmherzige Erde

In diesem "Another kind of Romeo & Juliet", wie Regisseur Luk Perceval seinen Abend auch nennt, schlüpft Tobias Moretti in die Rolle des ordnungsliebenden, akribischen Bibliothekars Désiré, der aus Verdruß über sein Leben beschliesst, noch vor seinem 74. Geburtstag dement zu werden. Seine letzten Lebensjahre möchte er in Ruhe verbringen: in einem Pflegeheim. Dort sieht er Rosa wieder, die große, unerfüllte Liebe seiner Jugend, die „Julia“, die er nie vergessen konnte.

MAYA – Augmented Reality App

Die klassische Theatersituation haben wir mit der MAYA Augmented Reality App zugunsten einer installativen, Rave-artigen Situation verändert. Lebendig und präsent war als Akteur nur die Maya verkörpernde Mezzosopranistin Martina Koppelstetter. Die digitale Welt, aus der sie kam, wurde per Smartphone und AR sichtbar. Durchs eigene Smartphone diese Welt erfahrend, wandelte der Zuschauer durch die Ruine und wurde durch seine Präsenz zum Konterpart, Mayas Einsamkeit verstärkend: Die Zuschauer verwandelte sich in eine durchs Smartphone gaffende Menge, gegen die MAYA ansingen musste.

Vorträge

Gelegentlich werde ich eingeladen, Vorträge über meine Arbeit zu halten und manchmal entstehen davon auch Videos. Hier ein paar Beispiele: About MAYA, Artist Talk @ University of Glasgow, "Jetzt hört doch mal zu!", Opera as political expression, the chant as utopia: Happy Happy!

BMW – Excellence in Sales 2016

BMW zeichnete die 36 besten Händler weltweit mit dem Excellence in Sales Award bei einer feierlichen Verleihung in der BMW Group Classic in München aus. Für das Opening und das Finale produzierte ich einen Live-Act mit den Cellisten Eugen Bazijan und Jost Hecker: ein waghalsiger Ritt von klassischer Musik in die rockige Moderne.